Bei fast jedem Geburtstag geht es um die Frage, was schenke ich der Person die ich liebe und schätze? Und jedes Mal hat man die gleichen Gedanken: Eine WhatsApp-Nachricht ist flüchtig, ein Standard-Gutschein oder eine E-Card oft lieblos. Der Wunsch nach einem kreativen Geschenk ist groß, doch die Zeit ist durch das Studium oder die Arbeit sehr beschränkt. Die QuestCard soll genau hier ansetzen: Sie ist eine „phygitale“ (physisch + digital) Postkarte, die beim Scannen eines QR-Codes nicht nur persönliche Sprach- oder Videobotschaften, sondern auch drei maßgeschneiderte Mini-Abenteuer (Sidequests) freischaltet. Das Ziel ist es, unpersönliche Notlösungen beim Schenken durch unvergessliche, gemeinsame Momente zu ersetzen. Das Motto lautet: Zeit statt Zeug!

Das Problem

Studien und aktuelle Trends (2025/2026) zeigen, dass die Generation Z (geboren ca. 1995–2010) sich zum Geburtstag, oder zu besonderen Anlässen Geschenke wünscht, die nachhaltig, persönlich und „instagrammable“ also Instagram tauglich sind. Der Fokus liegt mehr auf Erlebnissen und Erinnerungen als auf rein materiellen Statussymbolen. Eine aktuelle Mastercard-Umfrage (2025) belegt diesen Trend: 77 % der Konsumenten wollen gezielt Geld für „Bucket-List-Wünsche“ ausgeben, um lebenslange Erinnerungen zu schaffen.

Doch im stressigen Alltag fehlt jedoch oft die Zeit für kreative Ideen. Wenn wir Freunden etwas schenken wollen, landen wir meist bei unpersönlichen Notlösungen: Eine WhatsApp-Nachricht ist zu flüchtig, ein klassischer Wertgutschein (wie etwa der Regensburger Altstadtgutschein) wirkt oft lieblos und wie eine reine Finanztransaktion.

Die Lösung

Die QuestCard setzt genau hier an: Sie bündelt Erlebnisse, Emotionen und gemeinsame Zeit in einem innovativen, haptischen Format als Postkarte. Sie ist ein “phygitaler” (physisch + digital) “Beziehungspass” hinter einem hochwertig und nachhaltig gedruckten QR-Code. Der Empfänger schaltet damit nicht nur eine persönliche Videobotschaft frei, sondern erhält bei Bedarf drei hyper-personalisierte, KI-kuratierte „Micro-Adventures“ (Sidequests), die es gemeinsam zu bewältigen gilt.

Die Karte ist weder ein klassischer Gutschein noch eine gewöhnliche Postkarte, sondern ein individualisierbarer Erlebnis-Katalysator. Die Erstellung funktioniert nach einem intuitiven, dreistufigen Baukastenprinzip:

Baustein 1: Die emotionale Basis: Als Grundlage hat der Käufer die Möglichkeit, die Karte mit einer persönlichen Sprachnachricht, einem Video oder einem Bild zu personalisieren. Der Empfänger kann per QR-Code auf diese Dateien zugreifen und sie direkt auf das Smartphone downloaden, um die Erinnerungen dauerhaft zu sichern. Das Design der Karte könnte zudem von lokalen Künstlern gestaltet werden – als Nutzer kann man dann ein passendes Design auswählen.

Baustein 2: General Sidequests: Die Karte kann zudem um ein weiteres, kostenpflichtiges Bundle (allgemeine Micro-Adventures erweitert werden). In diesem Schritt führt eine Künstliche Intelligenz (LLM) ein kurzes Profiling durch und fragt den Käufer nach den spezifischen Interessen des Beschenkten. Aus diesen Daten generiert die KI sechs hochkreative Abenteuer, aus denen der Käufer seine drei Favoriten auswählt.

  • Ein konkretes Beispiel (für sportliche Personen): Startet eine Radtour der anderen Art. Im Zentrum der Stadt oder des Dorfes werft ihr einen Stock, um die grobe Startrichtung festzulegen. An jeder folgenden Kreuzung entscheidet ein Münzwurf über den weiteren Weg (Kopf = rechts, Zahl = links).

Baustein 3: Local Sidequests (Der Regensburg-Fokus) Als finaler Premium-Baustein können lokale Akteure aktiv eingebunden werden. Dabei nutzen wir bewusst das etablierte System des Regensburger Altstadtgutscheins und erweitern dieses um konkrete Micro-Adventures. Wenn der Käufer sich für dieses Budget entscheidet, generiert die KI Abenteuer, die direkt bei den lokalen Partnern stattfinden.

  • Ein konkretes Beispiel: Statt einfach nur Geld zu verschenken, lautet die Aufgabe: „Geht heute in die Keramik Werkstatt Küffer (Obere Bachgasse 6, Regensburg) und töpfert euch gegenseitig eine personalisierte Tasse, Schüssel oder Dekofigur.“

Wirkung für die Oberpfalz

QuestCard startet als MVP (Minimum Viable Product) mit kostenlosen, kreativen Micro-Adventures. Die langfristige Vision zielt jedoch auf die massive Stärkung der regionalen Wirtschaft ab: Man könnte lokale Akteure aus Regensburg und der Oberpfalz direkt in die Sidequests integrieren. Der Regensburger Altstadtgutschein kann als Basis dienen, dass bedeutet man kann ein bestehendes Grundgerüst nutzen und es weiter ausbauen. QuestCard könnte somit zum Katalysator für die lokale Wirtschaft werden. Man könnte die Kaufkraft gezielt zu Regensburger Kulturschaffenden, Gastronomen und Dienstleistern lenken. Die Nutzer der Karte könnten zudem motiviert werden ihre erlebten Sidequests auf Social Media zu teilen, so entsteht authentische, organische Werbung für die gesamte Region.

opf.rocks Ideenwettbewerb

Diese Idee ist Teil des Ideenwettbewerbs opf.rocks. Gefällt dir die Idee? Dann gib im Formular deine Handynummer an und verhelfe ihr zu 1.000 Euro Preisgeld.

Teilnahmehinweise: Zeitraum für die Abstimmung 1. bis 22. März 2026. Maximal 1 Teilnahme je Handynummer. Alle Daten werden nach dem Abstimmunszeitraum vollständig gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Mehr Infos in den Datenschutzhinweisen.

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Details zur Idee

Projektstand:

Skizze

Das können wir selbst:

Durch meine 7-jährige Berufserfahrung als Medientechnologe Druck besitze ich Wissen über nachhaltige Druckverfahren, Materialien und die Qualitätssicherung der physischen Karte.

Dabei brauchen wir Hilfe:

Ehrliches Sparring und Feedback, Umsetzung bei Design und Technik.

So kann man sich beteiligen:

Kurzfeedback | Austausch | Gemeinsames Arbeiten | Sparring über Zeitraum | Kontakte u. Netzwerk

Eine Idee von JakobKr.