Die STEM-Challenge ist ein schulartübergreifendes MINT-Projekt zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler. Diese setzen sich mit dem Thema "Boden" als zentrale Ressource auseinander, um naturwissenschaftlich-technische Kompetenzen praxisnah zu erwerben und Einblicke in Studium, Forschung und Industrie zu gewinnen.

Kooperationspartner sind die OTH Amberg-Weiden, die HORSCH Maschinen GmbH, die FOSBOS Schwandorf sowie drei Realschulen im Kreis Schwandorf. Die STEM-Challenge fand zum ersten Mal im Juli 2025 statt und wird auch im Jahr 2026 fortgeführt.

1. Projektidee und Zielsetzung

Die STEM-Challenge ist ein schulartübergreifendes Bildungsprojekt mit dem Ziel, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler frühzeitig für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu begeistern, sie für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren und ihnen eine wertvolle Orientierung für ihren weiteren Bildungsweg zu bieten . „STEM“ steht für „Science, Technology, Engineering, Mathematics“ und entspricht dem deutschen Akronym „MINT“.

2. Starke regionale Kooperation

Ein zentrales Qualitätsmerkmal der STEM-Challenge ist die enge Zusammenarbeit renommierter regionaler Bildungseinrichtungen und eines international tätigen Industrieunternehmens. Beteiligt sind die OTH Amberg-Weiden, die HORSCH Maschinen GmbH, die FOSBOS Schwandorf sowie drei kooperierende Realschulen im Landkreis Schwandorf. Diese enge Verzahnung von Schule, Hochschule und Wirtschaft stellt einen hohen Praxisbezug und nachhaltige Wirkung sicher.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung wurden bzw. werden von den Schwandorfer Firmen OVEG und HORSCH übernommen.

3. Fachlich relevantes und gesellschaftlich bedeutsames Thema

Das Leitthema der STEM-Challenge lautet „Aufbau, Bedeutung und Schutz des Bodens“. Damit greift das Projekt ein hochaktuelles Zukunftsthema auf, das sowohl für Umwelt- und Klimaschutz als auch für die globale Ernährungssicherheit von zentraler Bedeutung ist.

4. Innovatives didaktisches Konzept und Peer-Learning

Die erste STEM-Challenge fand vom 14. bis 16. Juli 2025 statt. Den Auftakt bildete ein Projekttag auf den Versuchsflächen der Firma HORSCH in Schwandorf-Sitzenhof. Besonders innovativ ist dabei der Peer-Learning-Ansatz: Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe der FOS Schwandorf (Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie) führten Realschülerinnen und Realschüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe in die Grundlagen der Bodenkunde ein.

Ergänzt wurde dies durch eine Werksführung sowie die eigenständige Entnahme von Bodenproben auf den Versuchsflächen, wodurch Theorie und Praxis unmittelbar verknüpft wurden.

5. Schulartübergreifende Teamarbeit

An der STEM-Challenge nahmen jeweils vier Schülerinnen und Schüler der FOS Schwandorf, der Mädchenrealschule Schwandorf, der Realschule Burglengenfeld und der Realschule Neunburg vorm Wald teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten in gemischten Teams, in denen stets alle vier Schulen vertreten waren. Dieses Format förderte soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und gegenseitiges Lernen über Schularten hinweg.

6. Wissenschaftliches Arbeiten auf Hochschulniveau

Der experimentelle Kern der STEM-Challenge fand im Laborbereich der Fakultät für Maschinenbau und Umwelttechnik der OTH Amberg statt. Dort analysierten die Teams verschiedene Bodentypen – überwiegend aus den Heimatorten der Jugendlichen – mithilfe physikalischer und chemischer Methoden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten so einen authentischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten auf Hochschulniveau und in mögliche Studien- und Berufswege.

7. Motivation durch professionelle Präsentation und Wettbewerb

Am Abschlusstag bereiteten die Teams ihre Ergebnisse in Präsentationen auf und stellten diese einem breiten Publikum vor, bestehend aus Eltern, Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Schulen, der Hochschule sowie der Sponsoren. Eine Fachjury bewertete die Vorträge. Das Siegerteam erhielt eine Urkunde, Büchergutscheine sowie als besonderen Anreiz einen VIP-Tag bei der Firma HORSCH.

8. Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektive

Die STEM-Challenge wird 2026 fortgesetzt und soll dauerhaft als fester Bestandteil der Kooperation zwischen Schulen, Hochschule und Wirtschaft etabliert werden. Durch die kontinuierliche Durchführung entsteht ein nachhaltiges Förderformat, das regionale Bildungsnetzwerke stärkt, MINT-Nachwuchs gezielt fördert und junge Menschen frühzeitig für Zukunftsthemen sensibilisiert.

Im Jahr 2026 beteiligt sich zudem die Staatliche Realschule in Nabburg als weiterer Bildungspartner an der STEM-Challenge.

Quellen/Dokumentation:

– Bericht im Regionalfernsehsender otv:

https://www.otv.de/mediathek/video/stem-challenge-an-der-oth-amberg/

– Bericht auf der Homepage der FOSBOS Schwandorf:

https://www.fosbossad.de/2025/07/25/wettbewerb-zur-bodenkunde-weckt-teamgeist-und-forscherdrang/

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Teilnahmehinweise: Zeitraum für die Abstimmung 1. bis 22. März 2026. Maximal 1 Teilnahme je Handynummer. Alle Daten werden nach dem Abstimmunszeitraum vollständig gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Mehr Infos in den Datenschutzhinweisen.

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Details zur Idee

Projektstand:

Umsetzung

Das können wir selbst:

Den Prozess organisieren und mit allen beteiligten Kooperationspartnern abstimmen

Dabei brauchen wir Hilfe:

Ideen für Nutzung der Lernprodukte und Erfahrungen sammeln, sodass möglichst viele Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen und auch darüber hinaus davon profitieren

So kann man sich beteiligen:

Kurzfeedback | Austausch | Gemeinsames Arbeiten | Mentoring u. Ressourcen | Kontakte u. Netzwerk

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