Der Blogbeitrag zur Alternative History der Oberpfalz denkt die Geschichte der Region neu, indem er "Was wäre wenn"-Fragen zur Vergangenheit von zum Beispiel Regensburg, Sulzbach-Rosenberg, Amberg und Weiden sowie der Maxhütte stellt. Er schafft damit neue Chancen, die Geschichte der Oberpfalz zu betrachten, zu erforschen und von ihr zu lernen.

Die Frage „Was wäre, wenn“ ermöglicht nicht nur neue Blickwinkel für das eigene Leben, sondern auch für die vergangene Geschichte. Dies trifft nicht nur auf die „große“ Geschichte wie des Zweiten Weltkriegs („Was wäre gewesen, wenn die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten?“), sondern auch für die auf den ersten Blick „kleine“ Geschichte von Regionen wie der Oberpfalz.

Konkret zeigte der Beitrag “23 Punkte, an denen die Geschichte der Oberpfalz und Regensburgs anders gelaufen wäre” zum Beispiel folgende neue Perspektiven:

Die Verschränkung der „kleinen“ Geschichte der Oberpfalz mit der „großen“ Geschichte von Bayern und Deutschland: So zeigt die Frage „Was wäre, wenn Regensburg 1245 nicht die Reichsunmittelbarkeit erhalten hätte?“, dass hier die Geschichte der Stadt, damals Hauptresidenz der bayerischen Herzöge und eine der größten Handelsstädte Süddeutschlands, stark von bayerischer und deutscher Politik beeinflusst war.

Die Möglichkeiten, „verlorene“ Teile der Oberpfälzer Geschichte wiederzuentdecken: Zum Beispiel waren die Verbindungen zwischen der Oberpfalz und der heutigen Tschechischen Republik viel enger, als sich die meisten Menschen erinnern. Die Frage „Was wäre, wenn Karl IV. seine Pläne für Neuböhmen 1373 weiterverfolgt hätte?“ zeigt, dass der damalige böhmische König seine Erwerbungen in der heutigen Oberpfalz mit der Residenzstadt Sulzbach bis dahin als eine dauerhafte Inbesitznahme plante.

Das Verständnis für vergangene Entscheidungen verbessern: Beispielsweise zeigt die Frage „Was wäre passiert, wenn die OTH Amberg-Weiden nicht oder anders gegründet worden wäre?“, wie schwer die Entscheidung 1991 für einen Hochschulstandort in der Oberpfalz war und weshalb es zum seltenen Doppelstandort gekommen ist.

Möglichkeiten für Gegenwart und Zukunft aufzeigen: So zeigt die Frage „Was wäre gewesen, wenn Maxhütte bereits 1853/1854 Konkurs gegangen wäre?“, wie wichtig Infrastruktur und darauf basierende Innovationsökosysteme für eine (ländliche) Region wie die Oberpfalz sind.

Am Ende zeigt der Blogartikel, wie vielschichtig und voller Chancen die Geschichte der Oberpfalz war. Denn sie ist stark mit der bayerischen, deutschen und internationalen Geschichte verflochten, verfügt noch über viele „verlorene“ Teile zum Wiederentdecken, verbessert das Verständnis für Entscheidungen der Vergangenheit und zeigt die Möglichkeiten der Oberpfalz für heute und morgen.

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